Warum eine Katzenkrankenversicherung so nützlich sein kann

Die Katzenkrankenversicherung entspricht im Groben einer Krankenvollversicherung beim Menschen. Sie umfasst in der Regel Leistungen für ambulante Behandlungen, Aufenthalte in einer Tierklinik, Operationen, Verbandsmaterial, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen. Hierbei spielt es üblicherweise keine Rolle, ob die Behandlung durch Krankheit oder einen Unfall erforderlich wurde. Bei den Kosten für eine Operation sind dann auch die Kosten für die notwendige Diagnostik, wie zum Beispiel das Röntgen oder Laboruntersuchungen, enthalten. Eine Katzenkrankenversicherung ist besonders für die Personen interessant, die eine wertvolle Rassekatze haben. Die meisten Versicherungsunternehmen vereinbaren eine Wartezeit, in der keine Kosten oder nur die Kosten für notwendige Impfungen und Wurmkuren übernommen werden.

Auch wenn man bei einer jungen, gesunden Katze zunächst nicht über Krankheiten oder Operationen nachdenken möchte, sollte man sich die Zeit nehmen, über die Risiken und eine mögliche Katzenkrankenversicherung nachzudenken. Es genügt schon, dass die Katze bei ihrem Freigang etwas gefressen hat, das ihr nicht bekommt oder aber, dass sie bei einem Kontakt mit einer anderen Katze Blessuren davon getragen hat, die größer sind als kleine Kratzer. Die Medikamente für die Behandlung und der Besuch beim Tierarzt selbst kosten Geld. Und je nach Schwere der Erkrankung oder der Verletzung kann es auch eine größere Summe kosten. Ist die Katze viel draußen unterwegs, rechnet sich eine solche Absicherung vielleicht. Zumindest ist man für den Ernstfall einer größeren Operation gut abgesichert.

Allerdings sollte man sich den Leistungskatalog der ausgewählten Versicherung gut ansehen. Oft wird gesondert vereinbart, ob der 1-fache, 2-fache oder gar 3-fache Satz der Gebührenordnung für Tierärzte übernommen wird. Hier sollte man sicher nicht die günstigste Version wählen, da sonst zum Beispiel bei Notoperationen doch noch ein größerer selbst zu begleichender Betrag fällig werden kann. Auch beachten sollte man den Maximalbetrag pro Jahr für Leistungen der Katzenkrankenversicherung. Dieser Betrag kann stark schwanken und auch auf den einzelnen Behandlungsfall begrenzt sein (zum Beispiel 2.000 Euro pro Jahr, aber maximal 300 Euro pro Schadensfall). Ein Kriterium kann sicher auch die Wartezeit sein, die in der Regel drei Monate beträgt. Wer mit seiner Katze auch ins Ausland reist, sollte sich über den Auslandschutz informieren, der meistens auf zwei oder drei Monate begrenzt ist.

Die Höhe des Beitrages richtet sich primär nach Rasse und Alter der zu versichernden Katze. Einige Versicherungsunternehmen nehmen ältere Katzen gar nicht mehr auf. Der Beitrag liegt je nach Katze und ausgewählten Leistungen ungefähr zwischen 15 und 25 Euro pro Monat.