Die Krankenversicherung für Ihren Hund

Der Hund ist - so sagt man - des Menschen bester Freund. Man kümmert sich um ihn, sorgt für sein Wohlbefinden und die nötigen Streicheleinheiten. Und trotz aller Fürsorge kann auch der Hund krank werden oder einen Unfall erleiden. Eine Hundekrankenversicherung sorgt dafür, dass zumindest keine finanziellen Sorgen auftreten. In der Regel werden mit einer Versicherung die Kosten für die Behandlung beim Tierarzt bei Unfällen oder Krankheit übernommen, dazu auch Operationskosten, Kosten für Impfungen oder ähnliche Vorsorgemaßnahmen sowie Medikamente.

Leider kommt es immer mal wieder zu Unfällen mit Hunden. Hier reicht es schon, wenn der Hund etwas sieht, sich von der Leine losreißt und hierbei vor ein Auto läuft. Selbst wenn er sich hierbei keine großen Verletzungen zugezogen haben sollte, ist ein Besuch beim Tierarzt meistens nicht zu vermeiden, um den Gesundheitszustand zu überprüfen. Die Rechnung lässt dann nicht lang auf sich warten und kann durch die Untersuchung, vielleicht eine Röntgenaufnahme oder auch Verbandsmaterial oder Medikamente ein kleines Vermögen kosten. Wir raten dazu diese Kosten von einer Hundekrankenversicherung übernehmen zu lassen - von der so genannten Vollversicherung (siehe verlinkten Versicherungsvergleich). Auch Wunden einer Beißerei mit einem anderen Hund oder die Kosten für eine Untersuchung wegen einer Magenverstimmung müssten nicht vom Hundehalter bezahlt werden.

Die meisten Versicherungen schließen die Aufnahme von Hunden ab einem bestimmten Alter aus, da hier das Risiko für das Versicherungsunternehmen zu hoch ist. Auch eine Einteilung der Beiträge nach der Größe und Rasse des Hundes ist gängig. Bei einigen Versicherungen gibt es eine Art Beitragsrückerstattung, wenn die Versicherung nicht in Anspruch genommen wird. Hier wird die üblicherweise auf einen bestimmten Betrag begrenzte Leistung der Versicherung pro Jahr um einen bestimmten Betrag für das kommende Jahr erhöht. In den Versicherungsverträgen wird dies als Leistungszuwachs bezeichnet. Eine Versicherung für den Aufenthalt mit dem Hund im Ausland ist in der Regel im Leistungsangebot enthalten. Dagegen werden Kosten für eine Kastration oder für Diät- oder Ergänzungsfutter in der Regel nicht erstattet. Beachten sollte man auf jeden Fall die unterschiedlichen Wartezeiten von bis zu drei Monaten bis der Versicherungsschutz komplett in Kraft tritt. In dieser Zeit übernehmen die Versicherungen üblicherweise zum Beispiel keine Kosten für Impfungen.

Die Beitragshöhe der Krankenversicherung für den Hund wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Neben dem Alter, der Größe und Rasse des Hundes spielen auch der Umfang der Leistungsübernahme und eine mögliche Selbstbeteiligung eine Rolle. Mit der Selbstbeteiligung kann der Beitrag teilweise erheblich gesenkt werden. Und natürlich ist es auch möglich, lediglich eine Hunde-Operationsversicherung abzuschließen, die wesentlich günstiger ist als eine Krankenversicherung, aber natürlich auch nur einen begrenzten Leistungsumfang hat.